Burnout

Burnout

Ausgelaugt, ausgebrannt, matt, kraftlos, müde, schwach, hilflos. Unzählige Wörter beschreiben das akute Phänomen Burnout. Oft schleicht es sich unbemerkt in unser Leben, ohne dass wir es bemerken. Die Arbeitszeit verdrängt zunehmend das Privatleben, Kinder und private Pflichten fordern zusätzlich ihre Zeit ein und schon ist die Work-Life-Balance aus dem Gleichgewicht. Längst sind Burnout-Erkrankung keine Einzelfälle mehr.

Burnout – Prävention

Ausgelaugt, ausgebrannt, matt, kraftlos, müde, schwach, hilflos. Unzählige Wörter beschreiben das akute Phänomen Burnout. Oft schleicht es sich unbemerkt in unser Leben, ohne dass wir es bemerken. Die Arbeitszeit verdrängt zunehmend das Privatleben, Kinder und private Pflichten fordern zusätzlich ihre Zeit ein und schon ist die Work-Life-Balance aus dem Gleichgewicht. Längst sind Burnout-Erkrankung keine Einzelfälle mehr. Egal ob in der Klausurphase eines Studenten, bei dem Konkurrenzkampf im Büro oder schlicht durch über den Kopf wachsende Verantwortung, diese akute Volkskrankheit macht vor keiner Personengruppe halt. Erstreckt sich dies über einen längeren Zeitraum, kann es gefährliche Folgen für Psyche und allgemeine Gesundheit haben. Leider wird diese Entwicklung oft unterschätzt, weshalb betroffene Personen sich nicht selten verwundert die Augen reiben, wenn der behandelnde Hausarzt die Diagnose „Burnout“ stellt. Dass diese Krankheit gern einige Monate bis zur vollständigen Genesung beanspruchen kann, ist für viele leider nicht Grund genug, sich rechtzeitig mit dem Thema zu befassen.

 

Doch was würden Sie sagen, wenn Sie durch eine kleine Umstellung deutlich mehr Lebensgefühl erhalten und ganz nebenbei präventiv gegen Burnout vorgehen könnten? Die Zauberworte an dieser Stelle lauten Sport und gesunde Ernährung. Ausdauersportarten eignen sich besonders, um das Stresshormon Cortisol abzubauen. Hierbei kommt es darauf an, dass Sie regelmäßig einer sportlichen Aktivität nachgehen. Damit es Ihnen leichter fällt, sich die aufzubringende Zeit regelmäßig zu nehmen, sollten Sie eine Sportart wählen, die Ihnen liegt. Leicht auszuübende und geeignete Sportarten sind Joggen, Nordic Walking, Schwimmen oder Fahrradfahren. Die dabei ausgeschütteten Endorphine vertreiben nachweislich Angst, Sorgen und Stressgefühle und setzen zusätzlich Energie frei. Ganz nebenbei Sorgen Sie auch gegen Schlaflosigkeit, Bluthochdruck und anderen Krankheiten vor und stärken Ihr Immunsystem. Sollten Sie sich für anstrengende Sportarten zu ausgelaugt fühlen, so können Sie auch auf Entspannung ausgelegte Methoden wie Tai Chi, Yoga, Qigong oder einem ruhigen Spaziergang zurückgreifen. Erste Priorität ist hierbei der Spaß an der Sache, der Ihnen spielend leicht wieder eine Verbindung zwischen Körper und Seele verschafft und ein ganz neues Körpergefühl verleiht. Sie beginnen sich wieder mehr mit sich selbst zu beschäftigen, ein Gefühl für Ihren Körper und Ihre Bedürfnisse zu entwickeln und genau darin liegt der Schlüssel.

Muskelaufbau verbessert nicht nur das Aussehen, sondern hat auch eine Menge gesundheitlicher Vorteile

Durch die Anstrengungen im Fitnesscenter kannst du nicht nur langfristig Muskulatur aufbauen, sondern du verbesserst die Durchblutung deiner Muskulatur, was dein Herz trainiert und deinen Kreislauf verbessert. Verspannungen werden gelöst, Wenn du nach dem Training oder in einer Trainingspause so ganz bei dir und ganz entspannt bist, dann hat das denselben Effekt, wie bei einer Meditation. Wenn dein Körper sich gut fühlt, fällt es sehr leicht im Jetzt zu verweilen. Glückshormone werden ausgeschüttet und verstärken diese Wirkung und natürlich wird dadurch Stress abgebaut, was zur Verbesserung aller möglichen Beschwerden, wie Rücken- oder Kopfschmerzen führt.

Der Mensch musste während seiner gesamten Evolution regelmäßig körperliche Kraft aufwenden. Die moderne Arbeitswelt, in der viele den ganzen Tag ohne Kraftanstrengung sitzen ist noch ganz neu für den Menschen und der Körper braucht einen Ausgleich. Jeder spürt das.

Zusätzlich können Sie dies auch bei Ihrer Ernährung berücksichtigen. Zwar gibt es keinen Ernährungsstil der Burnout verhindern kann, mit einigen kleinen Tricks jedoch lässt sich das Risiko deutlich mindern. Essen Sie bewusst – nehmen Sie sich Zeit und erleben Sie Ihre Mahlzeit als Ruhemoment. Versuchen Sie auf Unterhaltungsmedien wie Internet oder Fernsehen während des Essens zu verzichten und widmen sich lieber einem tiefsinnigen Gespräch, gern mit ihrem Partner. Dies sorgt für Entspannung und als positiver Nebeneffekt kann sich die Konzentration auf die Bedürfnisse von Ihren und die Ihres Partners positiv auf Ihre Beziehung auswirken. Achten Sie darauf täglich mindestens 1,5 Liter Wasser zu trinken und den Koffein-Konsum zu reduzieren, sofern Sie nicht ganz darauf verzichten können. Wenn Sie es schaffen den ein oder anderen Punkt zu berücksichtigen und auf Ihr Leben zu übertragen, werden Sie nach regelmäßiger Anwendung eine positive Entwicklung wahrnehmen und Ihrem Arbeitsstress resistenter gegenüber treten können.

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